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Die Krähen Kutsche 

Ich stehe ratlos,
Wie vor Jahren schon,
Erneut gab ich
Auf mich nicht Acht,
Vor einem Scherbenhaufen,
Spott und Hohn:
Ich hab' den einen Fehler
Einmal mehr gemacht.

So kommt, ihr Krähen,
Kommt und hebt mich auf,
Und tragt mich auf den Winden fort,
Schafft mich weit weg von hier
In eine Welt.
In der ein anderer als ich
Über mich das Urteil fällt.

An jedem Morgen, in jeder Nacht
Halte ich schlaflos
Am Fenster die Wacht.
Ich seh' die Krähen
Am Himmel vorüberzieh'n
Und wünschte, ich könnte
Dem Schicksal entflieh'n.

Von meinen Händen
Rinnen Pech und Blut,
Ich war zum Unheil
Stets verdammt.
Auf meinen Wegen
Hat des Zornes Glut mir
Unzählige Schwerter durch mein
Stolzes Herz gerammt.

So kommt, ihr Krähen,
Nehmt mich mit Euch mit, ich
Verlange nach mehr als dem Tod,
Ich will Unendlichkeit,
Das eine Wort,
Ohne dessen Klang mir
Schlimmeres als
Aller Höllen Feuer droht.

Eins, zwei, jetzt ist es vorbei,
Drei, vier, nimmer mehr bei Dir,
Fünf, sechs, mit Erde bedeck's,
Sieben, acht, hab' es umgebracht,
Neun, zehn, kann die Krähen seh'n.

28.10.06 12:57


Some days I feel broke inside but I won't admit
Sometimes I just wanna hide 'cause it's you I miss
And it's so hard to say goodbye
When it comes to this
23.10.06 12:04


Ein Rauschen in den Bäumen
ein Seufzen in der Nacht
und ein Bild auf dem du lachst
das warst du für mich.
Ach wie kümmerlich ist die Wirklichkeit.



20.10.06 21:49


Und was wenn alles weiter geht
Und nur einer immer noch steht?
Wird er im Strom mitgerissen bis er liegen bleibt?
Wird dann einfach drüber hinweggesehen wenn er am Boden schreit?
Was wenn in eurer kleinen maschinellen Fabrik namens „Körper“ mal ein Zahnrad streikt?
Wird’s dann ausgewechselt wie fast alles was euch nicht passt?
Und wenn’s dann weg ist, ist’s vergessen und keiner wird’s mehr vermissen.
Es kommt und geht, es geht und steht, es steht und stirbt.
Ist ja nur der ganz normale Wahnsinn. „Alltag“ wie ihr es so schön nennt.
Wochentags zur arbeit gehen und sonntags rasen mähen, zuhaus’ die Frau mal schlagen und die Nachbarn plagen.
Alltag, wie ihr es so schön nennt.
Und wo bleibt euer Stolz? Habt ihr ihn im Wald vergraben? Dort wo ihn keiner findet, weil er
so mickrig war?  Hättet ihn behalten sollen, hätte euch bestimmt mal geholfen. In so kniffligen Lagen
wie die im Alltag. „Große fresse, nichts dahinter!“, scheint wohl euer Motto zu sein, nicht wahr?
Rumposauen was ihr habt und was ihr bald besitzen werdet, materielles vor Intelligenz, gute Lösung wenn
Nichts anderes vorhanden ist. Fragt ihr euch nicht manchmal was für kleine arme Schweine ihr doch eigentlich seid?
Das ihr euch euer selbst nicht einmal schämt. Gewissen scheint wohl heutzutage nicht mehr zu existieren. Und wenn doch
Dann habt ihr’s wohl wie alles was euch nicht passt in den Müll geworfen, nicht wahr?

Eure Erbärmlichkeit wächst und wächst, und ihr seid euch nicht einer Schuld bewusst, oder wird’s alles hinten rum vertuscht? Mitleid denen, die sich angesprochen fühlen. Und aufrechtes ansehen denen, die sie sich dem materiellen und der Erbärmlichkeit nicht unterwerfen.


 
19.10.06 02:12


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